Meiner Meinung nach ist es wichtig, ab und an auch mal zurückzublicken. Und da ich in letzter Zeit auf Instagram davon überflutet wurde und gefühlt jeder einen Blog-Post darüber geschrieben hat, dachte ich mir, ich reihe mich ein. Hier ist er also… Trommelwirbel… mein Jahresrückblick!

Anfang des Jahres war der Blog zwar noch nicht gegründet, die Idee stand aber schon im Raum. Sie entwickelte sich immer weiter und es wurde der Name, das Logo usw.. erarbeitet. Das war wesentlich mehr Arbeit als gedacht, aber da ja damals noch meine große Schwester Lena zu dem Projekt gehörte, haben wir die Sache gemeistert. Außerdem haben wir eine unglaublich großartige Beratung von unserem (natürlich unglaublich großartigem) Bruder bekommen!

Im März standen für mich gleich zwei großartige Ereignisse an. Einmal mein Geburtstag (ich liiiiiebe Geburtstage) und ein zweiwöchiges Praktikum bei einem seehr großen Unternehmen. Dementsprechend aufgeregt war ich auch. Es lief aber alles, dem Himmel sei Dank, hervorragend, ich habe unglaublich viel gelernt, tolle Menschen kennengelernt und will nie wieder um 5.30 Uhr aufstehen! Das war echt grauenhaft, obwohl ich dafür dann gegen 15.30 gehen durfte. Trotzdem ist das nichts für mich.

Mein Geburtstag fiel leider genau in die Praktikumszeit, war aber trotzdem schön, da ich mich nachmittags dann mit meiner Family in einem meiner Lieblingscafés getroffen habe.

In den Osterferien sind mein Vater, meine kleine Schwester, eine gute Freundin von mir und ich nach Frankreich (knapp über der Grenze, in der Nähe von „Bitsch“, jaja ich weiß) in Urlaub gefahren. In der Zeit hab ich mich dann auch komplett vom Internet abgewandt und war eine Woche offline. Hat ziemlich gut getan. Ich konnte mich vollkommen auf die Umgebung, Meditation, Sport (und das Essen) konzentrieren.

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Im Mai war ich dann das letzte Mal auf Klassenfahrt nach München. Am Besten war, dass ich danach noch zusammen mit meiner großen Schwester bei meinem Bruder war. Wir sind dann auch zum Starnberger See gefahren, wo es echt verdammt schön ist. Ich meine du kannst erst mal ewig weit ins Wasser laufen, schwimmen (auch wenn das Wasser eiskalt war) und hast einen wunderschönen Blick auf die Alpen. Dort haben wir dann auch das erste Mal „offiziell“ geshootet und den ersten Blogbeitrag fertiggestellt.

Da wir ja seit einiger Zeit am Blog arbeiteten, sind wir im Juni dann auch endlich online gegangen! Ihr könnte euch gar nicht vorstellen, wie glücklich und erleichtert wir waren.

Mit am Meisten gefreut habe ich mich definitiv im Juli. Da habe ich mich am „Münchens Nachwuchs Fashionblogger Contest“ beworben uuund durfte schließlich auch daran teilnehmen. Also ging es wieder für zwei Tage nach München und ich war eine krasse Erfahrung reicher. Leider konnten wir nicht bis zum Ende mit dabei sein, interessant war es trotzdem.

Im August war ich dann außerdem das erste Mal auf dem Christopher Street Day mit dabei, ein unvergessliches Erlebnis. Die Leute sind einfach so cool drauf und super nett! Freu mich definitiv auf das nächste Mal.

Der August brachte auch noch andere Änderungen mit sich: Lena hat sich letztlich vom Blog getrennt und ich habe ihn alleine übernommen. Zumindest fast, denn unser großer Bruder ist ja noch mit an Bord. Und an der Stelle will ich einfach mal Danke sagen, dass du uns von Anfang an bei dem Projekt unterstützt hast und an uns/mich glaubst!

Ein paar Wochen später, im September, wurde dann meine Therapie nach knapp 1 ½ Jahren beendet, da ich eine Weile mit Depressionen und einer Essstörung zu kämpfen hatte. Ich denke viele haben vor allem in der Pubertät mit solchen Problemen zu tun und ich kann nur empfehlen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Im Lauf des Jahres hatte und habe ich immer wieder Ups und Downs, wobei die Downs wirklich selten geworden sind.

Für mich hat im letzten Teil des Jahres ein höchst interessantes Kapitel begonnen: Die 10. Klasse und die Beschäftigung mit der Oberstufe. Die 10. ist einfach wesentlich anspruchsvoller als der Rest der Mittelstufe und man sollte Schüler/-innen bereits im 2.Halbjahr der 9.Klasse anfangen vorzubereiten. Da man sich für die Oberstufe ja anmelden muss, kommt schnell die Idee auf, die Schule dafür zu wechseln. Anfangs habe ich mit dem Gedanken gespielt auf ein Internat zu gehen (die nächsten 2 ½ bzw. 3 Jahre werde ich eh quasi in der Schule leben), habe mich jetzt aber doch für ein Gymnasium entschieden. Da muss ich nur noch angenommen werden.

Leider hat sich in der Zeit (vermutlich stressbedingt) meine Gesundheit größtenteils verabschiedet und ich hab eine Weile gebraucht, um mich wieder zu fangen.

In den Herbstferien stand dann etwas an das langsam zur Tradition wird: Die Frankfurter Buchmesse. Mit Hannah und Kerstin, beides Freundinnen und Buchblogger, habe ich mal wieder eine wirklich schöne Zeit verbracht. Vor allem der Verlag Sternensand hat, denke ich in uns allen, großes Interesse geweckt. Alle Autoren, die wir dort kennengelernt haben, waren unglaublich nett und ich freue mich seeehr ihre Bücher zu lesen. In „Same Love „und „Bloody Mary“, beides von Nadine Roth, habe ich mich schon während der Buchmesse verliebt.

Außerdem habe ich mir um die gleiche Zeit noch die Haare abgeschnitten und getönt 🙂

Im November habe ich dann schließlich nach etwa zwei Jahren mit Vied Vo Dao (vietnamesischer Selbstverteidigungssport) aufgehört. Ich hab einfach die Leidenschaft dafür verloren und es ist in Stress ausgeartet. Außerdem habe ich jetzt mehr Zeit um zwei anderen Hobbys nachzugehen: Dem Blog und dem Tanzen. Letzteres tue ich seit einem Jahr und Anfang Dezember war dann auch wieder Winterball. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele großartige Menschen man in nur einer Tanzschule antrifft!

Zusätzlich wurde Ende November der Blog von „on-twos-own.com“ in „soul-writer.com“ umgeändert. Eine neue Ära begann damit, wenn man so möchte.

Der letzte Monat des Jahres hat noch einiges mit sich gebracht (abgesehen von Weihnachten natürlich). Ich hatte das erste Shooting mit Alexa, einer guten Freundin und auch mein erstes Interview! Hier kann man es noch einmal nachlesen. Am 29.12 ist dann auch noch Hannah für ein halbes Jahr nach England gefahren. Ich hoffe, dass sie dort eine wundervolle Zeit erlebt und mit einem schönen britischen Akzent zurückkommt.

Allgemein habe ich dieses Jahr einige Menschen kennengelernt bzw. besser kennengelernt und kann nur betonen wie unfassbar glücklich ich bin euch in meinem Leben zu haben <3

Mit Silvester hatte ich dann noch einen wundervollen Abschluss des Jahres. Wir haben Raclette gegessen, um 12 etwas geknallt, einen Horrorfilm und zwei Teile von Haryy Potter gesehen.

Ich würde dieses Jahr jetzt nicht als großartiger als andere Jahre bezeichnen, es hat sich bloß einiges verändert, was weiterhin großen Einfluss in meinem Leben hat.

Ich wünsche uns allen, dass 2018 nochmal ein ganzes Stück besser wird!

Wie war 2017 für euch? Was habt ihr erlebt und daraus vielleicht auch mitgenommen? Würde mich echt interessieren, ich bin ein großer Fan von diesen ganzen Jahresrückblicken 🙂